Dienstag, 4. April 2017

Farbtransfer: Nicht nur Erfolge.

So ein blöder Titel.
Der lädt wirklich ein - nicht?
Aber wenn's doch die Wahrheit ist.
Und es gab ja auch Erfolge.

Es passt auch


Ja, manchmal hat man einfach ein Endergebnis im Kopf und es will nicht so funktionieren.
Vielleicht bin ich einfach mit zu großen Erwartungen herangegangen,
dass das Zauber-Potch bei Farbe erst so richtig loslegt.
Mit Sicherheit aber hab ich die Kommentare zum Schwarz-Weiß-Transfer-Post
nicht richtig beachtet, dass das Mittelchen nur bei ganz glatten Flächen richtig gut funktioniert.
Obwohl der erste Druck auf Spahnplatte völlig in Ordnung war.


Ja, der Druck war zufriedenstellend, aber das Gesamtergebnis wenig spektakulär,
hübsch aber nichts besonderes. Obwohl diese kleine Kirche über Mijas bei Malaga für uns tatsächlich solch einen bleibenden Moment brachte.
Noch mehr Urlaubsbilder wurden herausgekramt, von unseren spanischen Touren, schon das tat ja gut. Vermischt mit den Dingen, die hier vorzufinden sind, kam es zu diesem Ergebnis.
Ja klaro, das ist, wie ihr micht kennt, mit meinem alten Gelumpe.




Das Abgefummel des Papiers von der Glasplatte war schweißtreibend. Wie ihr seht gelang es nicht 100%ig, aber natürlich ist ja solch ein Vintageeindruck gewollt und passt zum Rahmen.
Natürlich war vor allem, dass ich jetzt mehr wollte, bzw. Meer und das bitte auf rustikalem Holz so beachmäßig.
Dieses schöne Bild machte ich zielorientiert zu diesem Zweck, im Februar auf Teneriffa.


Es sollte auf meine Restparketthölzer, die ich euch im letzten Post, vorgestellt habe und zwar auf die Rückseite mit der Lamellenstruktur.
So wie so was.





Aber das war eben keine! glatte Oberfläche und deshalb hab ich die Hälfte von Lavastein und Meereswogen wieder abgefriemelt, hätte heulen können (der Ausdruck hat mich schließlich 80 cent gekostet von der Verschwendung des kostbaren Potch abgesehen) hab's Holz aber nicht in den Ofen gesteckt, hat ja noch ne glatte Rückseite.

Die sieht jetzt so aus.


Ist ein Schmuckbrett geworden, kann man schöne Ketten dranhängen (z.B. selbstgemachte aus FIMO) oder auch Schlüssel.
Ist trotzdem viel zu glatt für meinen Geschmack.
Und der schöne Spruch hat in diese Zusammenhang auch eine andere Bedeutung bekommen.



Ach Quatsch, aus Fehlern wird man schlauer. Ich hab ja noch alte Scheiben und schöne Bilder von Puerto de la Cruz und vom Teide und das Holz findet schon noch Verwendung.






Ich wünsch euch schon mal wundervolle Ostern. Bei mir wird im Moment nicht mehr als ein Monatspost, aber bestimmt hab ich in den Ferien Zeit, mal wiederbei euch vorbei zu schauen.;
Ganz liebe Grüße,
                              Jana

Das Bild auf dem Schmuckbrettchen hab ich auf La Palma aufgenommen. Von dieser kleinen kanarischen Insel sind wir auch total begeistert - ein richtiges Wanderparadies.

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Dienstag, 7. März 2017

Frühlingsbasteleien

Hallo, ihr Lieben,
da bin ich mal wieder.
Wenn ich auch zur Zeit sehr wenig kommentiere (und nicht weiß, wann es besser wird)
und hier wenig präsentiere, bin ich doch hin und wieder bei euch und stelle fest,
mir geht es wie euch.
Ich räume auf und sortiere aus und trenne mich von Dingen, die ich nicht mehr brauche, manchmal recht zögerlich, aber irgendwie braucht der Frühling Luft und wir auch.
Ich bastel auch wie ihr für den Frühling
und ja, auch wir haben mit Husten zur kämpfen.
Ich nutze nur schnell den Mittagsschlaf, um diesen Post zu schreiben und dann gibt es schon wieder Dampfbad und Kräutertee für den kleinen Spatz.

Aber nun Schluss der Vorrede, erstes Bild.


Bei DM gab es so schöne Servietten und das habe ich daraus gemacht.
Bei unseren Ausmistestreifzügen sind wir auf Reste von Parkett gestoßen, die mehrere Personen bisher sorgfältig aufbewahrt haben, aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr verbaut werden, zumindest nicht die kleinen Stücken.





Diese Lamellenstruktur auf der eigentlichen Rückseite ist doch hervorragend geeignet für Holzschildchen oder Sign's. Fluchsvwaren sie zurechtgesägt, glatt geschliffen, mit Löchern versehen und weiß vorgestrichen, was nicht unbedingt sein muss.
Nach Trocknung wurde eine Seite des Brettchens mit Servietten beklebt. Dazu verwende ich jetzt den Foto - Transfer - Potch, was schneller trocknet und nicht so matschig ist, wie Tapetenkleber.
Für den Shabby-Look wurde die Serviette wieder beschliffe und schließlich lackiert.




Die andere Seite bekam einen Aufdruck, damit das Schildchen auch nach dem Frühling noch verwendet werden kann.
Die Schablone wurde einfach aus Papier gefertigt.



Am Schildchen hängen FIMO-Plätzchen mit Deckchenprägung. Weil das solchen Spaß macht, mit dem FIMO und das selbsttrocknende auch recht günstig ist, war es schön, wieder eine Gelegenheit, zum Ausrollen und Ausstechen zu finden. Vor dem letzten Ausrollen wurde wieder ein Spitzenband untergelegt für die Struktur. Wie schon bei den Kettenanhängern wird das getrocknete Stückchen getrichen und gleich wieder abgewischt, damit sich die Farbe unterschiedlich intensiv in den Vertiefungen anfindet.
Wer es ganz natürlich möchte kann auch ohne Farbe mit Holzperlen oder Stöckchen arbeiten.
Auch hübsch oder? Ich wollte es für euch eigentlich an Zweige hängen, aber es regnet schon wieder.



So, und wem das alles zu dezent ist, oder wer wie ich friert, wem die paar warmen Tage viel zu wenig waren und der sehnsüchtig auf den Sommer wartet.
BITTESCHÖN!


Ach so ja, nix Beach, Hustensaft.
Ich muss dann wieder.

Ganz lieb grüßt, Jana

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Dienstag, 7. Februar 2017

Vintage - Motive mittels Foto Transfer Potch

Hallo Ihr Lieben,
heute gibt es wieder ein paar kreative Anregungen aus der immer noch
eisigen und verschneiten Oberlausitz.
Ich bin ganz hin und weg von einem Foto Potch, d.h. einen Foto-Transfer-Mittel,
mit dem man Fotos auf alle möglichen Materialien, z.B Holz übertragen kann.

Das beste gibt es heute mal zuerst.




Ja, das ist Villa Türmchen, vor ca. 100 Jahren. Ich kann es selbst kaum glauben, dass ich endlich ein altes Bild ergattert habe und das eher zufällig. In der Sparkasse gab es eine Ausstellung vom historischen Zittau und dabei tatsählich einige Bilder vom Lutherplatz bzw. der Weinau-Gegend. Die Kinder haben gestaunt, dass es damals hier Straßenbahnen gab und ich, dass unseres Haus tatsächlich mit das erste hier war. Lange hatte ich schon nach so einem Bild gesucht, ohne Erfolg.

Nun musste das Bild irgendwie geeignet präsentiert werden und nun kommt der Foto - Potch ins Spiel. Erfahren hatte ich darüber bei You-tube und Pinterest, aber dass das Zaubermittel wirklich (so gut) funktioniert, davon musste ich mich nun überzeugen.



Ich habe bei Amazon Foto - Potch von hobbyline bestellt und los gings ...



 Man braucht ja wirklich nicht viel. Als Unterlage habe ich mir das alte Backbrett vom Sperrmüll ausgesucht (passendes Alter), das Medium, Pinsel, Lappen.
Achso, nein, so schnell gehts doch nicht. Das Bild muss erst gespiegelt und mit einem Laserdrucker ausgedruckt werden. Das Spiegeln musste ich erst vom Töchterlein lernen.

Aber nun los: Ausdruck und Holzfläche gut mit Transfermittel einstreichen, Bild aufdrücken, mit einem Lappen alle Luftblasen entfernen und nun einige Stunden warten oder Trockenfönen (min. 10min, aber vielleicht das eher bei kleinen Dingen).


Da das so erfreulich gut ging, blieb es natürlich nicht bei einem Transfer, obwohl das Abgefummel vom Papier nach der Übertragungs schon ein bisschen friemelig ist. Das Papier wird dazu durchfeuchtet, am besten mit einem feuchten Lappen und dann abgerieben, bis nur noch das Bild übrig ist. Man muss zum einen aufpassen, dass man nicht das Bild mit abrubbelt, zum anderen muss aber auch das Papier vollständig entfernt werden.

Mein nächstes Objekt war diese alte Kiste.


Hier war ich gerade beim aussuchen einer Farbe und hab mich für grau entschieden. Ich muss ja eigentlich nicht (mehr) alles anstreichen, aber diese hässliche Mischung aus Rosa und Braun musste doch irgendwie verschwinden.
Nach dem  neuen Anstrich habe ich mir Vintage - Motive im Internet ausgesucht, gespiegelt, ausgedruckt und transferiert. Da die alte Kiste keineswegs eben war, gab es ein paar Übertragungslücken, die mich aber in diesem Fall nicht störten, weil ich zu einem netten Vintage - Charakter führten.
Aber seht selbst.






Für den Schreibtisch hab ich noch eine Dose verschönert.



Und für meine ganzen neuen Kettenanhänger ein Schmuckschachtelchen gestaltet.


Apropos Anhänger abschließend folgt nun die Vereinigung zweier neuer Leidenschaften.


Dazu habe ich den Druck auf selbsttrocknendes Fimo aufgebracht.
Man kann den Anhänger auch vorher streichen.
Auf dem folgenden Bild der linke Anhänger ist z.B. grau gestrichen, was man nicht so gut sieht.
Zum Anstreichen verwende ich vor dem Transfer allerdings Acrylfarbe, keine Kreidefarbe, wie sonst, da diese das Einweichen nicht verdrägt. Man könnte höchstens zuvor noch lakieren, aberdann kann man glaub ich auch gleich Acryl nehmen.



So, das waren meine Erfahrungen zum schwarz-weiß-Transfer. Farbe kommt bald.
Draußen fehlt sie ja auch noch.

Ich wünsch euch schöne Tage und wühle mal in Urlausbildern,
Jana


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Bemerkung: Ich werbe hier nicht für ein Produkt, sondern möchte nur mitteilen, was ich verwendet habe. Ich habe keinen Vergleich mit anderen Fototransfermedien.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Meine Kältestarretherapie





Hallo, Ihr Lieben,

ich muss mich schnell mal melden, sonst denkt ihr,
ich bin eingefroren oder in die Kältestarre gefallen.
Das ist noch nicht ganz der Fall, aber er ist schon hart, dieser Winter.
Er hat ja auch seine guten Seiten; der Weg zum Kindergarten geht per Schlitten schon recht flott
und macht natürlich viel mehr Spaß als das Gelaufe. Und die Welt sieht recht hübsch aus, so  in weiß  gehüllt, wenigstens bevor die Hunde ihre Runde hatten.
Schnee und Kälte machen aber auch wirklich müde und so fällt es mir abends schwer noch einen Post zu schreiben.
Wir sind aber gar nicht so untätig.
Wenn die Kinder gerade nicht durch den Schnee toben oder ihren Pflichten nachkommen, gehen wir zusammen unserer neuen FIMO-Leidenschaft nach.
Ich finde das Kneten wunderbar entspannend. So zu probieren, was aus einer Idee wird oder einfach los zu formen, ohne ganz klaren Plan.
Ich bin relativ begeistert, wie einfach sich hübsche Schmückstücke und Dekoelemente machen lassen.



Einige Kreationen mit farbigem FIMO habe ich im letzten Post schon gezeigt.
Eine preisgünstige Alternative ist selbsttrocknendes FIMO, das es ton- und holzähnlich gibt.

Nach dem Weichkneten habe ich das Material ausgerollt und kurz bevor die erwünschte Dicke erreicht war, ein Stück Spitzenband auf das Material gelegt. Nach nochmaligem Rollen entsteht ein hübsches Muster. Nun habe ich mit einem Glas einen Kreis ausgestochen.
Für den innneren Kreis habe ich eine Stifthülle oder ein kleines Stück Kupferrohr verwendet.



Nun muss man ersteinmal warten, 24h braucht das Material zum Austrocknen und dann ist es auch wirklich ohne Backen hart.
Mit normalem, sehr feinem Schleifpapier können die Ränder noch etwas gesäubert werden. Ein Glas ist ja auch nicht eine optimale Ausstechform.
Nun geht es ans farbige Gestalten. Ich habe die Anhänger mit Acrylfarbe bemalt, schön in die Muster hinein und dann fix wieder allerhand Farbe weggewischt. Dadurch kommt das Muster so schön zur Geltung.


l


Es freut mich, auch mal was zu gestalten, was man tragen kann. Nähen ist ja nicht so mein Spezialgebiet. Stricken ? Ja, aber sehr langsam.
Und häkeln? Nur Schneeflocken. So siehts aus mit mir, bin halt eher ein Holzwurm.

Na klar, hab ich nicht nur mich dekoriert!
Ein kleines Glasupcycling ist auch entstanden für meine hübschen Alpenveilchen, die wieder so herrlich am Fenster blühen.


Das geht auch ganz einfach. Aus dem Fimo wird eine lange Wurst geformt, macht auch der Kleine sehr gern, flach gerollt und wieder auch mit Spitzenband zwischen Roller und Knete. Dann wird das Band gerade geschnitten, am Muster entlang, und um das Glas gerollt. Die Enden müssen fest verbunden werden, sonst entsteht dort beim Trocknen eine Öffnung. Das Trocknen erfolgt am Glas und am nächsten Tag bekommt das Ornament Farbe.



Die Vögelchen hier führen uns wieder nach draußen ins Kalte.
Wir haben nämlich für die Vögelchen Kekse gemacht. Das Rezept mit Kokosfett hatte ich aus der Gartenzeitung. Das ganze war ein ganz schönes Rumgepampe. Aber die Vögelchen haben sich gefreut und wir uns, dass wir sie beim Futtern beobachten konnten.






So, das ist ja doch ein längliches Post geworden

Zum Schluss gibt es noch einen hübschen Frühlingsausblick, von meiner Tochter, auch aus selbsttrocknendem FIMO mit Acrylfarbe bemalt.




Liebe Grüsse aus der eisigen Oberlausitz, Jana



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