Mittwoch, 30. März 2016

Ostersaatreiten

Hallo ihr Lieben,
nun liegt Ostern schon wieder hinter uns.
Wir haben noch Ferien und Urlaub und sind fleißig im Türmchens und im Garten.
Aber ich bin euch noch etwas schuldig.
Ihr habt euch so mit mir über unsere sonnige Osterwanderung gefreut
und wisst noch gar nicht, was unser schönes Ziel war und was wir dort erlebt haben.
Bevor also die Baureportage startet nochmal was schönes, zum Kräftesammeln sozusagen.

Zuerst schaut ihr euch zur Einstimmung nochmal das schöne Ziel an. Ich warte so lange und verrate euch dann, wo und was das ist.

Hier mal kurz schauen, bitte!

Das ist das Kloster Marienthal in Ostritz, welches wir nach 7,5 km Wanderung im schönen Neisetal erreichten. Letztes Jahr sind wir von Zittau aus mit den Rädern nach Ostritz gefahren und waren ganz begeistert, wie schön das Kloster geworden ist und wie gut sich der neue Neiseradweg fährt. In den drei Jahren, die wir wieder hier sind, haben wir es aber noch nicht zum Osterreiten geschafft. Nun sollte es also sein, die Sonne scheint, es spricht nichts dagegen. Mir war aber noch nicht nach Fahrrad, noch zu frisch und laufen, die Gegend genießen, schön schwatzen, ist doch auch schön.
Keiner hatte was dagegen, aber keiner wusste (mehr), wie weit es ist. Hin und zurück 15km ist schon ganz schön viel, vor allem für die kleinen Beinchen, die noch nicht mal 5 Jahre alt sind. Aber ich nehme mal vorweg, dass es alle supergut geschafft haben, auch (fast) ohne Murren.
So schön war es ja auch auf dem Weg.





Das Kloster Marienthal wurde 1234 von Königin Kunigunde zu Böhmen gegründet und den Abzissinen des Zisterzienserordens geschenkt. http://www.kloster-marienthal.de Noch heute leben hier 15 Ordenschwestern, geführt von ihrer Äbtissin. Das Kloster wurde vom Hochwasser 2010 schwer geschädigt, ist aber nun neu erstrahlt, wunderschön und erweitert durch ein internationales Begegnungszentrum mit großem Gästehaus und Tagungsstätte. Auch einen sehr schönen Klostergarten gibt es.


Aber heute war der Klosterhof übervoll mit Menschen. Wir konnten nicht die Ruhe und Schönheit der Klosteranlagen oder des Weingutes genießen. Aber dazu waren wir auch nicht hier. Wir wollten ja die Ostersaatreiter auf ihren geschmückten Rössern sehen. Und da sind sie schon.


75 Reiter zählten wir, die nachdem sie in Ostritz den Segen des Pfarrers bekommen hatten, zum Kloster ritten. Hier umkreisen sie dreimal den Klosterhof, so dass wir sie ausreichend bewundern konnten. Die evangelischen und katholischen Geistlichen waren inmitten der Reiter und gefolgt von Bläsern mit Trompeten. Hier nun einige Bilder der schönen Pferde (teilweise ohne die nicht (ganz) so schönen Reiter).






Nachdem die Osterbotschaft überbracht wurde ging es über die Felder zurück zum Marktplatz in Ostritz. Auch wir haben uns gestärkt durch Eis und Osterbrot vom Klostermarkt wieder auf den Heimweg gemacht. Nun wussten ja leider alle, wie weit es noch ist, aber bei vier Kindern wird das Laufen nicht langweilig. Sie sind sogar um die Wette gerannt und durch den Walde gestrolcht, so dass ich noch ein bisschen Natur genießen konnte.




Zur Entschädigung für die dann doch schmerzenden Füße gab's dann für jeden sein Lieblingsessen per Bestellung. Das ist vielleicht nicht ganz so feiertagsgemäß, aber wir haben ja ausgiebig den Oster-Traditionen Bedeutung zugemessen. Und bei dem herrlichen Wetter sollte doch niemand in der Küche stehen müssen - oder?
So, ein schöner Rückblick. Werde ich mir auch ab und zu mal ansehen. Der Muskelkater heute ist leider nicht vom wandern und der nächste Bericht kommt von der Baustelle.
Bis dahin schöne (hoffentlich) Frühlingstage, eure Jana

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Sonntag, 27. März 2016

Sunday Inspiration: Osterspaziergang



Hallo, ihr Lieben,
nein, dass war kein Osterspaziergang, sondern eine größere Osterwanderung.
Den ganzen Tag draußen, Sonne, Freizeit, Familie - der perfekte Ostersonntag.
(Die Nester wurden auch alle gefunden.)
Ich bin noch ganz aufgedrieselt von dem Glück, das wir hatten.
Jetzt weiß ich, was mir die letzten Wochen gefehlt hat.
Wir hatten auch ein ganz tolles Ziel, aber davon später mehr.
Jetzt gibt's nur das eine Sunday-Inspiration-Bild und ein paar Glückshormone könnt ich abgeben.
Ich wünsch euch einen wundervollen Ostersonntagabend, Jana

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Freitag, 25. März 2016

Karfreitagsblümchen - ganz viele

Meine Karfreitagsblümchen kommen spät.
Aber dafür schick ich euch ganz viele.
Ersteinmal die in der Vase (nee quatsch).



Die Eierschalenväschen (abgekuckt - weiss gar nicht mehr wo), habe ich auf  ein mit Serviettendruck verziertes Sperrholzei geklebt und mit dem gefüllt, was Garten und Blumenkiste derzeit bieten: kleine Narzissen, Krokusse, Bellies und Skilla. und bissl Moos




Dieses Gebilde dient als Ostertischschmuck, passende Servietten sind auch noch da.
Ich bin ganz verblüfft, dass die Eierschalen so gut das Wasser halten - kleine Wunder der Natur.
Zum Mittagessen wurden wir heute eingeladen. Ja solchen Besuch lässt man sich gern gefallen.
Wir haben eine neue Schänke kennengelernt und nicht nur gut gegessen, sondern konnten währenddessen auch die wunderschönen antiken Dekorationen bewundern.
Auf dem Weg dorthin sind wir an der Krokusswiese vorbeispaziert.
Und deshalb schick ich euch jetzt noch tausende Krokussl.







Meine Kinder haben mich auch verwöhnt, mit wunderhübschen Ostergeschenken - alles selbstgemacht.



Diesen fröhlichen Eierwärmer hat meine Große in der Patchwork-AG gemacht. Toll nicht?
Da da wird das Osterhäschen bei uns bestimmt auch einige Nesterchen verteilen.
Hoffen wir dafür noch auf schöneres Wetter, denn heute war es wieder feucht.
Morgen wollen wir etwas weiter an den Fenstern arbeiten, aber Sonntag würden wir gern einen schönen Ausflug machen. Dafür bitte, bitte Sonnenschein!

Ich hoffe, euch geht es genauso gut wie mir und wünsch euch ein wundervolles Osterfest, Jana


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Sonntag, 20. März 2016

Sunday Inspiration: Schrott ist subjektiv







Für manche ist es Schrott.
Bei mir ruft diese alte Waage ein Lächeln hervor.
Es muss doch niemand verstehen, was mir gefällt.
Das Gipshäschen lässt mich auch lächeln, weil es heil aus dem Sillikon geschlüpft ist!
Das Schwesterchen aus Beton vor der Haustür brauchte erst eine Ohren-OP.
Aus den Gipsresten hab ich die Eier geformt, da verhält sich Ton aber gemütlicher.
Das Wetter lässt mich noch nicht so richtig lächeln. 
Heute war es leider wieder zu kalt, um auf der Veranda Kaffee zu trinken.
Freitag ist es gelungen. Wenn die Sonne lacht, wird die Veranda ja schnell warm.
Wir sind emsig mit den Fenstern des Türmchens beschäftigt. 
Morgen wird das erste gestrichen und dann wird das bunte Glas wieder eingesetzt. 
Wenn das erste fertig ist, zeig ichs euch.

Ich wünsch euch einen schönen Sonntag, Jana

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Freitag, 18. März 2016

Nummernkranz und Hängeväschen


Das schönste dieser Woche war ohne Zweifel der heutige Frühlingstag, auch wenn wir nur wenige Stunden davon genießen konnten, tat es so gut, mal wieder in der Sonne und fast milden Temperaturen spazieren gehen zu können.
Aber noch mehr erfreuliche Momente gab es diese Woche.



Einen Kranz hab ich gebaut. Gewunden kann ich nicht schreiben, denn ein alter Reisigkranz wurde genutzt. Ich habe die Sechs, unsere Hausnummer, selbstgetöpfert, auf Hasendraht geklebt, mit Moos unterlegt, hinten an den Kranz gesteckt. Den Kranz hab ich noch mit kleinen Eiern und Blümchen verziert.
Nun ist meine Haustürdekor vor den März komplett und kann endlich zur Blogaktion bei niwibo.






Ja, ganz viele schöne getöpferte Sachen konnte ich diese Woche abholen. Meine Kinder waren in den Winterferien so fleißig und nun war alles fertig gebrannt und lasiert - eine große Freude.



Auch im Garten gibt es schon Erfreulichkeiten, man muss aber noch ganz schön suchen.








Meine Freitagsblümchen sind deshalb wieder recht klein ausgefallen und stammen von vorhandenen Töpfen. Eine Freude, dass die Alpenveilchen immer noch so schön blühen. Da dürfen sie auch mal schaukeln. Für die Hängeväschen hab ich kleine Fläschchen mit Hasendraht umwickelt und mit festem Bindedraht aufgehangen.







Am Wochenende werden wir das erste Fenster vom Türmchen aufarbeiten. Die bleiverglasten Fenster wurden vom Glaser entnommen und werden von ihm repariert. Wir sind sehr froh darüber, dass unser Glaser solche Arbeiten noch macht. Ich werde den Rahmen abschleifen und neu streichen und dann werden die bleiverglasten Fenster wieder eingesetzt. Das werden wir nach und nach mit allen sechs Turmfenstern und Oberlichtern machen.  Ich hoffe, dass das Wetter mitspielt und ich im Freien arbeiten kann.
Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende
und, dass der Frühling noch ein bissl verweilt.
Eure Jana

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Dienstag, 15. März 2016

Ei-ne ganz andere Leinwand - Galerie


Da sind sie - unsere schönen großen bunten Holzeier.
Aber bevor wir sie uns genau anschauen, kommt für alle, die noch nicht die besonderen Leinwände kennen, die Anleitung zum Nachmachen.

Aus einen Reststück Holz (ca. 1,5cm dick) werden Eier der gewünschten Größe ausgesagt (Stichsäge oder vielleicht besser Dekupiersäge).
Anschließend werden die Schnittkanten schön rund geschliffen, mit Sandpapier oder einem Winkelschleifer.


Diese außergewöhnlichen Leinwände waren also gut vorbereitet und meine Mädchen (8 und 11) hatten auch schon Skizzen angefertigt.
Sonntag Mittag, der kleiner Racket schlief schön, das Wetter war nasskalt, stand der gemeinsamen Malstunde nichts im Wege.



Wir hatten uns darauf gefreut, endlich mal wieder gemeinsam zu malen. Ich wollte es auch mal wieder probieren, ein richtiges, wenn auch kleines, Bild mit Acrylfarben zu malen. Vor vier Jahren, als ich mit dem Jüngsten zu Hause war, hatte es mich mal ein bisschen gepackt und einige Bilder sind entstanden. Aber seit ich wieder arbeite, war keine Zeit mehr dafür. Ich glaub uns glühten allen drein die Ohren. Wir waren ganz vertieft. Dazwischen flog noch der Wellensittich der Tochter von Kopf zu Kopf. Eine glückliche Stunde. Die Kleinere malte das erste Mal mit Acryl. Mit den Ergebnissen sind wir schon zufrieden. Seht selbst, was für ganz unterschiedliche Eier entstanden sind.








Auf meinen Ei sind die seichten Berge meiner Heimat zu sehen. Die blühenden Sträucher und die Steinmauer im Vordergrund sind noch nicht so gelungen.


Das waren unsere farbenfrohen Modelle gegen das trübe graue Wetter.
Jetzt noch eine nicht ganz so bunte Variante, in Türkis für die Veranda.
(Dazu bestimmt bald mehr. Aber der Hocker gefällt mir schon gut. Er hat sich von modrig-braun über mausgrau zum frischen Türkis verändert. Das hätte er gar nicht gedacht, als er da so auf dem Sperrmüllberg lag.)



Auf jeden Fall hat es mir viel Spaß gemacht mit meinen Mädels auch.
Und keine Angst es gibt jetzt hier nicht dauernd laienhafte Acrylmalerei von mir. Die nächste Zeit ist schon so voll geplant, dass dafür keine Zeit sein wird. Es gibt am Haus zu werkeln und in den Garten wird's ja nun hoffentlich auch bald gehen.
Bis bald ihr Lieben, eure Jana


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