Dienstag, 29. September 2015

Herbst auch in der Veranda


Ich hab mich anstecken lassen - von euren Herbstzaubereien.

Unsere Veranda ist mein Lieblingsraum im Haus: lichtdurchflutet, wärmeverstärkend und so schön shabby (echt shabby). Dekoriert wird hier romantisch mit allem was Röschen hat und hier darf auch viel weiß sein.


 
Die Veranda in der Morgensonne.
 



Zwischendurch beim Fensterstreichen habe ich ein größeres Dekoglas mit Blätterdruck versehen. Das war ja für die Flurdeko recht gut gelungen. Mit der Ölfarbe auf dem Glas wars ganz schön rutschig, aber mit Birkenblättern ging's dann recht gut.

 
 
 
 
Nachmittags habe ich bei wunderbarem Sonnenschein den Garten geplündert.
 
 


Es ist zwar lein ganzer Hortensienkranz geworden, aber so durchmischt mit wildem Wein, Gräsern, Lavendel und Fetthenne gefällt's mir auch ganz gut. Mit den übrigen Blüten habe ich das Glas dekoriert. Zu viel sollte es nicht sein, denn noch können wir hier essen, wenn die Sonne scheint. Aber bald wird die Verandasaison vorbei sein.









 
Das ist also nun die herbstlichere Veranda in der Abendsonne.
 
Nun möchte ich euch noch ein paar fröhliche Herbstbasteleien meiner Tochter zeigen.
 



Mit den Pappeulen geht es doch noch zu den "Veränderungen" bei Papierliebe am Montag .
Und die Herbstveranda stelle ich beim
Creadienstag und bei Dienstagsdinge und beim  Dekodonnerstag  und auch noch bei der Mottolinkparty  Natur pur von Kreatyve vor.
 
Euch allem einen schönen Herbsttag, Jana

Sonntag, 27. September 2015

Sunday Inspriation 15: Einfach nur erhalten





Das ist mein gestrigen Tageswerk: drei Fensterflügel weiß vorgestrichen (jetzt zum Trocknen im Partyraum, im Keller). Ja manche Dinge möchte man "einfach" nur erhalten, nicht erneuern, nicht verändern, nicht ersetzen. Einfach ist das meistens eher nicht und auch ich hab's wieder total unterschätzt. Das Abschleifen war anstrengend, aber das Streichen ist eine echte "Frimelei". Hier ist Konzentration gefragt. Aber bisher bin ich ganz zufrieden mit der Fensterstreichpremiere.
Wenn ihr diesen Post lest, bin ich vielleicht gerade beim zweiten und hoffentlich letzten Anstrich und dann schaffe ich wenigstens ein Fenster an diesem Wochenende. Bleiben nur noch zwei für die Herbstferien. Hoffentlich bleibt das Wetter schön.
So, und nun sucht mal, wo ihr diese Fenster im Ganzen seht.

Ganz liebe Grüße, Jana

Sunday Inspiration

Nachtrag:

"Du kannst nicht weitermachen, die Farbe ist noch nicht trocken!"
Warum sollte es auch nach Plan laufen? Das wäre doch viel zu langweilig.
Der zweite Satz meines lieben Mannes stimmte zweifellos. Die Halbfett-Ölfarbe des ersten Anstriches war noch nicht getrocknet, zu riskant schon mit dem Vollfett-Zweitanstrich drüber zu gehen. Hach, warum hatte ich mich auch für die Ölfarbe entschieden - wie es früher gemacht wurde. Normale ... - zu spät.
Der zweite Satz konnte aber nicht akzeptiert werden. Die Kinder waren versorgt (mit der Oma unterwegs), das Wetter war gut und vielleicht schon bald wird es das nicht mehr sein.
Also haben wir die Außenflügel der beiden anderen Fenster ausgehangen und diese bekamen ihren Erstanstrich. Nun hab ich also dieses Wochenende nicht ein ganzes Fenster geschafft, sondern drei halbe. Das ist eigentlich mehr - klar. Aber ich muss nun wirklich sehr hoffen, dass das Wetter noch ein bisschen aushält. Momentan haben wir ja nur die inneren Flügel der großen Kastenfenster. Bei schlechtem Wetter müsste ich die riesigen Fenster außen abkleben - bitte nicht!

Die Fenster im Ganzen von innen könnt ihr  hier und hier gut sehen. Von innen werden sie auch so bleiben. Da werden sie nur zweimal mit Hartwachsöl eingestrichen. Für Küche und Esszimmer (und nur dort) möchten wir gern den warmen Holzton.Von außen werden sie jedoch wieder strahlend weiß, wie sich das für eine Villa gehört. Ja, dass hoffe ich sehr, dass mir das gelingt, aber da brauche ich wohl noch etwas Geduld.

Eine schöne Woche für euch alle wünscht Jana, die sich gerade mit einem warmen Tee ausruht

Dienstag, 22. September 2015

Herbstliches und Blau

Ich hab sie ja schon lange im Kopf, die Herbstdeko für unseren Vorraum.
Und, ich hab mir ja auch extra dafür (fast) eine Laubsäge zugelegt.
Nur, es gab wichtigeres.
Jetzt aber, ist der Herbst endgültig da und bevor ich alle Sägeblätter zerfetzt habe, sollte endlich etwas herbstliches entstehen.
Am Sonntag dann, das Wetter war so wechselhaft, bin ich mit meinen Mädchen ins Atelier gestiegen (ist ja ganz oben) und da haben wir schön gewerkelt. Nachdem ich den Mädchen Äpfel und Birnen aus Sperrholz ausgesagt hatte und sie mit glatt schleifen und bemalen beschäftigt waren, habe ich mich an noch vorhandene Trockenbauplatten bzw. deren Reste gemacht und einiges ausgesägt und bemalt. Seht nun, was herausgekommen ist.




Die Lichtverhältnisse sind leider nicht besser. Dieser Vorraum hat ja kein richtiges Fenster. Die Fenster der großen Glastür gehen ins Treppenhaus, ins Türmchen. Von diesem nahezu quadratischen Vorraum gehen Türen zur Küche, zum Gäste-WC, zur Wohnstube, zum Schlafzimmer und zum Esszimmer ab. Eine ganz ähnliche Anordnung gibt es eine Etage höher für die Kinder. Anstelle der Küche ist dort das Bad.

 
 
Und nun die andere Seite:
 







 
Wie schön, dass der Herbst uns die Schablonen und Stempel gleich mitliefert. Einfach die Blätter bestreichen, feste ausdrücken und fertig. Das macht nicht nur Kindern Spaß.
Ja und Blau hatte ich ja als Dekofarbe für den Vorraum ausgewählt und wie man sieht passt diese Farbe nicht nur zum Sommer.

Nun wünsche ich euch allen einen schönen Herbst und verlinke zum Creadienstag, zu
Dienstagsdinge und nachträglich zum Dekodonnerstag


Ganz liebe Grüße, Jana

Sonntag, 20. September 2015

Sunday Inspiration 14: Dankbarkeit





Dankbarkeit


ein Apfel
Kinderlachen
unerwartet Sonnenschein
ein freundliches Wort
eine Arbeit, die mir abgenommen wird
ein Moment der Besinnung
eine Umarmung


Dankbar will ich sein, über die kleinen Dinge, die mir das Leben schenkt, festhalten und teilen.


Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und für jeden ein kleines Geschenk, eure Jana


Sunday Inspiration

Freitag, 18. September 2015

Eine Woche im September


Diese Woche fing mit einem wunderbaren Spätsommerwochenende an, welches wir überwiegend in unserem kleinen Stadtgarten verbracht haben.
Es war so schön warm. Da macht das Arbeiten im Beet und das Einholen der Ernte doppelt Freude.
Für das kleine Stückchen Land, dass wir dazu genutzt haben, hatten wir eine ganz gute Kartoffelernte.


Und auch an Pflaumen und Äpfel gibt es dieses Jahr einiges.



Einen Pflaumenkuchen habe ich schon gebacken.


Ja, natürlich, ein Stückchen musste ich gleich abends noch warm vertilgen.

Außerdem habe ich entdeckt, dass auch in unserem Garten noch einiges blüht. Ja, man staunt immer wie schön es bei anderen aussieht und sieht das Eigene gar nicht mehr, sondern rennt unaufmerksam daran vorbei. Das ist nicht richtig.




Die Kinder haben natürlich auch das schöne Herbstwetter genossen: waren Fahrrad fahren und skaten und natürlich auch im Garten mit dabei. Ach und mein lieber Mann hat den Keller ganz fleißig  aufgeräumt und Holz gesägt, so dass wir da jetzt viel Platz haben, um im Winter z.B. Tischtennis spielen zu können.

Innerhalb der Woche ist natürlich wenig Zeit, den Spätsommergarten zu genießen. Aber heute haben wir draußen Kaffee getrunken. Wer weiß, wie oft das noch möglich ist.

Dann wollte ich ja noch berichten, welchen Weg ich für mich gefunden habe, um etwas für die auch hier ankommenden Flüchtlinge zu tun. Es sind vergleichsweise wenig Menschen, die bis hierher kommen. Aber neben einem Asylbewerberheim leben in den Neubaugebieten unserer Stadt und auch in der Innenstadt nun doch einige asylsuchende Familien. Eine Familie besuchen wir jetzt regelmäßig und gehen mit den Kindern spielen, meistens auf einem Spielplatz oder beim mittwöchlichem Familientreff. Für die Kinder war es am einfachsten aufeinander zuzugehen. Spielend werden die Sprachbarrieren überwunden, was mir wesentlich schwerer fällt. Gern würde ich noch besser wissen, an was es fehlt, aber die Mutti spricht kein deutsch.
Was auf jeden Fall wichtig ist, ist die Kinder beim Lernen zu unterstützen. Drei der sieben Kinder gehen in die Schule. Aufgrund des unregelmäßigen Schulbesuchs in den letzten Jahren haben sie es jedoch dort schwer. Deshalb lerne ich zweimal pro Woche nachmittags mit ihnen, was sie "kleine Schule" nennen. Sie machen ganz toll mit und ich hoffe, es hilft Ihnen ein bisschen.


 
 
 












Es hat also seinen guten Grund, warum es diese Woche hier keinen Creadienstags-Beitrag gab und ich auch noch nicht zur Herbstdeko gekommen bin. 

Umso mehr freut es mich, dass ich gleich vier neue Leserinnen begrüßen darf. Herzlich willkommen. Ich hoffe euch gefällt es weiterhin bei mir.



So, dann wünsche ich mir einfach, dass auch das nächste Wochenende recht schön wird.
Aber wenn nicht, komm ich vielleicht doch mal wieder in die Werkstatt. Ideen gibt es ja genug.

Ganz liebe Grüße an euch alle,
eure Jana

Verlinkt beim Freutag

Dienstag, 8. September 2015

Upcycling mit Tafelfarbe

Jetzt, wo ich Tafelfarbe und Kreidestift für mich entdeckt habe, überlege ich, was man damit noch alles anstellen, also anstreichen und beschriften, kann.
Schwarz passt sehr gut in unsere Küche. Und dort ist es ganz günstig, wenn man weiß, was wo drin ist. Die kleinen Gläschen für Kräutersträußchen, die Ölflasche und eine Weinflasche waren zügig zweimal mit Tafelfarbe angestrichen, getrocknet und beschriftet. Einfach, aber wirksam find ich.








Also gut, die Kräutersträußchen bräuchte man eigentlich nicht beschriften, dies war eher ein optischer Grund. Mit den Kreidestiften schreibt es sich auch zu gut und kein Kreidestaub.
Anders ist es bei Aufbewahrungen von Samen für die Sommerblumen des nächsten Jahres: Studentenblumen, Rittersporn, Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Kosmeen uvm.







 
 Ja, den Herbst genießen und an den nächsten Sommer denken. Das sollten wir jetzt tun.

Wem Tafelschwarz jedoch zu dunkel ist, der kann ja aus den alten Gläsern, die nicht mit Marmelade gefüllt wurden, bunte Aufbewahrungen machen.



Und ob diese ihren Zweck erfüllt haben, erfahrt ihr bald. Auf jeden Fall haben sie mich nichts gekostet und manchmal ist es wichtig, aus nichts oder wenig etwas hilfreiches machen zu können.
Was ist euer Upcycling-Favorit?

Liebe Grüße! Ich geh jetzt weiter Samen sammeln, bevor es wieder regnet.
Jana

Verlinkt mit Creadienstag,
                     Upcycling Thuesday
                     Pimpina la Casa
                     Upcycling-Linkparty (neu bei Gusta)
                     HAPPYrecycling