Samstag, 30. Mai 2015

Verwandlung einer Kommode

Trara! Meine Kommode ist fertig!


Ja, sie ist wirklich fertig und bleibt so!
Ich mag Holz und Shabby auch und das ist beides zusammen.
Gut, auf der Wiese ist sie nicht geblieben, sondern steht jetzt im Bad.
Aber nun langsam.


Wir haben die Kommode vor etwa 6 Wochen in der Trödelhalle ergattert. Sie war supergünstig, weil sie übel zusammengestutzt war. Sie musste wahrscheinlich in irgendeine Ecke passen, weshalb die Deckplatte an einer Seite abgesägt wurde. An der anderen Seite wurde eine Ecke ausgefräßt. In diesem Zustand war sie schlecht verkäuflich. Mein Mann war sich sicher, dass wir daraus was schönes machen und hat einen Preis ausgehandelt, bei dem man nicht nein sagen kann, auch wenn die Kommode dick mit Lila bestrichen war. Davon gibt es leider kein Bild mehr.

Nachdem ich mich mit der Arbeit abgefunden hatte, ging es an Heißluftpistole und Dreieckschleifer. Das dauerte einige Zeit.  Die Verzierungen konnten natürlich nur per Hand bearbeitet werden. Es sollte nichts kaputt gehen.
 

Pfingsten haben wir das gute Stück dann ans Licht geschafft, um den Feinschliff bei Sonnenschein vorzunehmen. Mein Mann hat anschließend perfekt die Deckplatte ausgeglichen und den zerfressenen und lockeren rechten Fuß wieder befestigt. Nun stand dem Anstrich nichts mehr im Wege.
Der Korpus musste aufgrund der notwendigen Reparatur gestrichen werden.
Motiviert durch den Erfolg mit der kleinen Bank, die ja auch bei euch so gut angekommen ist, habe ich mich wieder für selbstgerührte Kalkfarbe entscheiden, wollte aber nun mal die Technik von Mea (Meas Vintage) ausprobieren. Bisher habe ich immer ganz sauber gestrichen bzw. gerollt und die Feinheiten/Ecken mit Pinsel nachbearbeitet und dann alles oder vieles wieder abgeschliffen. Ich war damit eigentlich zufrieden bis ich Meas Technik gesehen hatte. Das ist noch etwas ganz anderes. Das musste ich unbedingt ausprobieren, zumal das unperfekte Streichen natürlich eine enorme Erleichterung ist.
Also locker gestrichen und dann mit ganz feinem Sandpapier geglättet. Na gut, zugegen dabei ist schon noch etwas mit abgerieben worden. Ganz ohne geht es bei mir nicht.


Zum Schluss wurden Korpus und Schübe gut mit Lappenwachs bearbeitet und fertig.
Gegenüber der Schleiferei, war der Anstrich eine schöne und leichte Arbeit, noch dazu im Garten. Zum Glück flogen auch keine Tierchen auf die frische Farbe.

 
 
Die nächsten Tage muss ich meinem lieben Mann aber ein bisschen bei der Gartenarbeit helfen und kann nicht nur werkeln, obwohl ...
 
Die Arbeit wird vorgestellt bei art.of.66 und Deko-Donnerstag und Upcycling-Dienstag 

Montag, 25. Mai 2015

Ein Bänkchen wird romantisch


 

Vor zwei Wochen habe ich ein kleines blaues Bänkchen ergattert, also
gesehen,
ins Herz geschlossen und
für wenig Geld bekommen,
weil wieder einmal ein Haus leer geräumt werden musste.













Geputzt kam sie gleich auf die Veranda,
um beim Aufziehen kleiner Pflänzchen
nützlich zu sein.
Aber so blau sollte sie nicht bleiben
zumal der Anstrich wahrlich nicht
mehr schön war und die Wurmlöcher
sichtbar werden lies.




Letzte Woche hatte ich zwischendurch ein bisschen Zeit und wollte das Bänkchen schnell mal abschleifen. Schnell ging das aber gar nicht und es musst erst die Heisluftpistole ran, um die dicksten Schichten abzutragen. Dann wurde geschliffen (mit dem Dreieckschleifer) und zwei Stunden später sah das Bänkchen so aus.


Auch nicht schlecht, aber ein bisschen zu rustikal. Was man nicht so gut sieht - Es war immer noch einiges an Blau vorhanden, was für den Shabby-Look nicht gut ist, da das ja beim Schleifen wieder zum Vorschein kommt. Aber mehr Abschleifen hätte zu viel Holz zerstört.

 
Nach dem ersten Anstrich mit Acrylfarbe in cremeweiß war ich enttäuscht: die Farbe deckt nicht gut und sieht recht künstlich aus. Da wage ich mich schon mal an weiß (Meine Möbel oder Kleinteile werden meistens farbig) und dann so eine Enttäuschung.
Aber so schnell gebe ich nicht auf und habe für den zweiten Anstrich die Acrylfarbe mit Gips und etwas Wasser gestreckt (Kalkfarbe). Dieses Rezept habe ich bei Marie von shanby chic and I  gefunden. Jetzt sah das Bänkchen viel natürlicher aus und nach dem Shabby-Schleifen erst recht.
Ein paar bläuliche Stellen habe ich wieder mit Farbe weggetrickst und dann gewachst.
So richtig glücklich bin ich aber immer noch nicht - sieht das Bänkchen nicht zu langweilig aus?

Na gut, mit meiner geliebten Rosendeko ist es schon ein bisschen besser - oder???
(Nein bitte nicht "kitschig" denken. Ich mag die Rosen so, wenigstens auf der Veranda, hab sie ja nicht in der Stube!)


Nun wüsst ich gern mal, was ihr dazu denkt. Soll die Bank so bleiben? Oder soll ich sie noch mit Schablonenmalerei versehen - etwa so
 
 
 
oder mit richtigen Acrylblumen? Wie auf diesem Teller?
 
 
Was denkt ihr dazu?
Vielen Dank für eure Ratschläge und Kommentare und liebe Grüße
Jana
 
Der Teller ist sozusagen auch ein upcycler. Ich habe einen von mir kaum benutzten großen Glasteller rundherum mit Rosen bemalt und nun darf er die Veranda dekorieren.
 
 
 
 Dieses Projekt nimmt teil am Creadienstag und am freutag

Dienstag, 19. Mai 2015

upcycling Holztürchen

Liebe upcycling-Freunde,

 mein Lieblings-upcycling-Thema ist momentan das Verwandeln von alten Schranktürchen.
Wir haben davon einige bei der Übernahme unseres Hauses (neben allerlei anderen brauchbaren und unbrauchbaren Dingen) gefunden. Sie gingen zunächst auf den Stapel Holz im Keller, wo sie zwar eine Weile unbeachtet blieben, aber wenigstens unversehrt.
Dann hab ich im März auf einem Sperrmüllhaufen (Es war zum Glück dunkel.) ein Türchenpaar entdeckt (herausgewühlt), was von einem Küchenschrank stammen muss, aber unverkennbar zwischendurch als Türen am Kaninchenstall diente. Das wurde nach gründlicher Säuberung mein erstes Türchenprojekt und ist jetzt ein ... Na, benennt es doch selbst.



So schön himmelblau - nicht?
Na, auf der Veranda bleibt das nicht - wir müssen noch einen Platz finden.
Das war der Start der Wiederbelebung alter Türchen und deren Teile, denn sie sind zum Wegwerfen doch viel zu schade.
Mein neuestes, etwas auffälligeres Produkt ist dieser Spiegel, ebenfalls aus einem alten Türteil.
Das Experimentieren mit den Farben im mehrfarbigen Vintage-Look macht riesigen Spaß.
Und das Ergebnis hat sogar meinen Teens gefallen, was eher schwierig ist.







Ja, wir haben uns so gefreut, dass wir ein vorhandenes Spiegelglas verwenden konnten und da haben wir gleich eine Foto-Show im Garten gemacht.
Wenn die Türen noch vollständig sind, also die Kasettenfüllung vorhanden ist, gibt es ebenfalls schöne Möglichkeiten, diese zu nutzen.
Meine Gartentafel habe ich ja schon im Start - Blog vorgestellt. Die ebenfalls vorhandene Gegentür sieht nun komplett anders aus ist aber auch eine Tafel geworden.


So verschwindet der Zettel mit der Einkaufsliste nicht mehr (Nachteil: Man kann die Tafel schlecht zum Einkaufen mitnehmen).
Oder so?



Oder einfach nur säubern und hinstellen.





Bestimmt gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, vielleicht auch in Kombination mit einem hübschen Stoff. Aber mir sind jetzt die Türchen ausgegangen.
Mal sehen, was sich als nächstes findet.
Liebe Grüße aus der Oberlausitz und schöne Pfingsten,
eure Jana

Achso: Ich freu mich über Kommentare!

verlinkt (erst am 16.02.2016) mit A New Life bei Rostrose

Donnerstag, 14. Mai 2015

Edel in türkis

Warum immer weiß?
Türkis kann auch sehr edel aussehen.







Der Stuhl war ursprünglich dunkelbraun angestrichen.
Schön sind seine umfangreichen Verzierungen, die durch den neuen Shabby-Look stärker hervorgehoben werden.
Ich habe den Stuhl zweimal Türkis gestrichen und anschließend durch Abschleifen mittels Sandpapier den Shabby-Look erzeugt.
...
Und weil der Stuhl in Türkis so gut ankam, hat er noch einen Begleiter bekommen.



 
 

Samstag, 9. Mai 2015

Shabby-Kisten für Tomatenpflänzchen


Alte Holzkisten müssen nicht im Keller liegen.
Ein frischer Anstrich, nachbearbeitet für den Shabby-Lock - viel schöner als
Plastik-Pflanzbehälter.
Wenn die Pflänzchen zu groß sind, finden die schönen Kisten eine andere Bestimmung,
z. B. als kleines Regal.

Freitag, 8. Mai 2015

Start



... oder in der Werkstatt
... oder, ab heute, beim Bloggen.

Hier entsteht ein Blog, der sich mit alten Dingen befasst und damit, wie diese wieder so hergerichtet und verschönert werden können, dass sie einen neuen Zweck, ein zweites Leben erhalten.

Mein erstes Beispiel ist diese Tafel:
Ursprünglich war sie eine Schranktür, was von hinten natürlich noch zu sehen ist.

 
 
... und auch zu sehen sein soll, denn sie ist aus wunderschönem Holz, stabil und unverwüstlich.
Den Farbanstrich habe ich teilweise abgeschliffen und mit einem himmelblauen Ton ergänzt, so dass
so finde ich ein schöner Vintage-Look entsteht.
 

Das Kasettenteil habe ich mit Tafelfarbe gestrichen und nun können wir unseren Gästen mitteilen, wo sie uns finden können oder wir schreiben uns selbst liebe Nachrichten.

Das ist ein erstes Beispiel dafür, wie wir alten Fundstücken, die viel zu schade sind zum Wegwerfen, wieder einen neuen Verwendungszweck geben.

Viele weitere Verwandlungsideen sollen nun folgen.
Ich hoffe, ich kann dazu anregen selbst kreativ zu werden und mit anderen "Verwandlern" in Austausch kommen.

Seid deshalb herzlich eingeladen, euch hier umzusehen, zu kommentieren und eigene Projekte vorzustellen.