Freitag, 18. September 2015

Eine Woche im September


Diese Woche fing mit einem wunderbaren Spätsommerwochenende an, welches wir überwiegend in unserem kleinen Stadtgarten verbracht haben.
Es war so schön warm. Da macht das Arbeiten im Beet und das Einholen der Ernte doppelt Freude.
Für das kleine Stückchen Land, dass wir dazu genutzt haben, hatten wir eine ganz gute Kartoffelernte.


Und auch an Pflaumen und Äpfel gibt es dieses Jahr einiges.



Einen Pflaumenkuchen habe ich schon gebacken.


Ja, natürlich, ein Stückchen musste ich gleich abends noch warm vertilgen.

Außerdem habe ich entdeckt, dass auch in unserem Garten noch einiges blüht. Ja, man staunt immer wie schön es bei anderen aussieht und sieht das Eigene gar nicht mehr, sondern rennt unaufmerksam daran vorbei. Das ist nicht richtig.




Die Kinder haben natürlich auch das schöne Herbstwetter genossen: waren Fahrrad fahren und skaten und natürlich auch im Garten mit dabei. Ach und mein lieber Mann hat den Keller ganz fleißig  aufgeräumt und Holz gesägt, so dass wir da jetzt viel Platz haben, um im Winter z.B. Tischtennis spielen zu können.

Innerhalb der Woche ist natürlich wenig Zeit, den Spätsommergarten zu genießen. Aber heute haben wir draußen Kaffee getrunken. Wer weiß, wie oft das noch möglich ist.

Dann wollte ich ja noch berichten, welchen Weg ich für mich gefunden habe, um etwas für die auch hier ankommenden Flüchtlinge zu tun. Es sind vergleichsweise wenig Menschen, die bis hierher kommen. Aber neben einem Asylbewerberheim leben in den Neubaugebieten unserer Stadt und auch in der Innenstadt nun doch einige asylsuchende Familien. Eine Familie besuchen wir jetzt regelmäßig und gehen mit den Kindern spielen, meistens auf einem Spielplatz oder beim mittwöchlichem Familientreff. Für die Kinder war es am einfachsten aufeinander zuzugehen. Spielend werden die Sprachbarrieren überwunden, was mir wesentlich schwerer fällt. Gern würde ich noch besser wissen, an was es fehlt, aber die Mutti spricht kein deutsch.
Was auf jeden Fall wichtig ist, ist die Kinder beim Lernen zu unterstützen. Drei der sieben Kinder gehen in die Schule. Aufgrund des unregelmäßigen Schulbesuchs in den letzten Jahren haben sie es jedoch dort schwer. Deshalb lerne ich zweimal pro Woche nachmittags mit ihnen, was sie "kleine Schule" nennen. Sie machen ganz toll mit und ich hoffe, es hilft Ihnen ein bisschen.


 
 
 












Es hat also seinen guten Grund, warum es diese Woche hier keinen Creadienstags-Beitrag gab und ich auch noch nicht zur Herbstdeko gekommen bin. 

Umso mehr freut es mich, dass ich gleich vier neue Leserinnen begrüßen darf. Herzlich willkommen. Ich hoffe euch gefällt es weiterhin bei mir.



So, dann wünsche ich mir einfach, dass auch das nächste Wochenende recht schön wird.
Aber wenn nicht, komm ich vielleicht doch mal wieder in die Werkstatt. Ideen gibt es ja genug.

Ganz liebe Grüße an euch alle,
eure Jana

Verlinkt beim Freutag

Kommentare:

  1. Oh wie schön. Dein ganzer Post klingt total harmonisch und macht richtig glücklich.
    Liebe Grüße, Janet

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  2. Hallo Jana,
    du scheinst ja eine Powerfrau zu sein, Hut ab was du alles so machst.
    Beim Post lesen habe ich am Anfang schon gedacht, vier Kinder, so einen schönen Garten und dann noch Zeit zum bloggen finden und jetzt kümmerst du dich noch um die Flüchtlingsfamilie, wirklich ganz toll was du da auf die Beine stellst :-)
    Ganz liebe Grüße, Petra

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  3. Liebe Jana,
    Hut ab für Deine Einsatzbereitschaft - echt toll !!! Deine Kartoffelernte kann sich auch sehen lassen - und der Pflaumenkuchen sieht soooooooo lecker aus. Bald kann ich ja auch wieder backen. Ich hoffe , dass die Pflaumenbäume dann noch etwas hergeben.
    Viele Lieblingslandgrüße von Petra

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  4. Liebe Jana,
    wow bist du fleißig diese Woche....
    Eine schöne Ernte habt ihr.....
    Schön das du eine Flüchtlingsfamilie unterstützt....
    Ganz liebe Grüße
    jen

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  5. Hört sich toll an!! Sowohl euer Garten, als auch dein Weg den Flüchtlingen zu helfen!
    Lg Julia

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  6. Vielen vielen Dank für eure lieben Zeilen.
    Nein, ich bin keine Powerfrau und war gestern so fertig, dass ich nicht mal auf eure lieben Kommentare reagieren konnte, obwohl ich mich immer so darüber freue.
    Aber ein bisschen muss ich einfach auch mithelfen, auch, wenn man immer das Gefühl hat, es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Am schwierigsten war der erste Schritt und deshalb wollte ich auch ein bisschen Mut machen, diesen auch zu gehen. Es gibt in ganz vielen Städten Willkommensnetzwerke mit ganz tollen Projekten.
    Ich habe dadurch viele liebe Menschen kennengelernt und selbst gewonnen. Mal sehen, wie's weitergeht.
    Aber das Wochenende gehört meiner Familie und in diesem Sinne, einen schönen Sonntag an euch alle, Jana

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Ich freue mich so sehr über eure lieben Worte.
Bestimmt schaue ich auch bald bei dir vorbei.